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Security-Audit & Penetrationstest

Finden Sie Schwachstellen, bevor Angreifer es tun

Systematischer Website Sicherheitsaudit und Penetrationstest nach BSI-Methodik und OWASP Top 10:2025 - fuer deutschen Mittelstand und KMU. Festpreis, klarer Bericht, konkrete Massnahmen.

Vertraut von über 300 Unternehmen
DSGVO-konform Made in Germany SSL-verschlüsselt 100% Garantie Festpreise
Finden Sie Schwachstellen, bevor Angreifer es tun
Broken Access Control ist laut OWASP Top 10:2025 die haeufigste Schwachstellenkategorie in Webanwendungen - und damit der kritischste Pruefbereich in jedem Penetrationstest.
OWASP A01

Broken Access Control ist laut OWASP Top 10:2025 die haeufigste Schwachstellenkategorie in Webanwendungen - und damit der kritischste Pruefbereich in jedem Penetrationstest.

Verpflichtet Unternehmen zur regelmaessigen Ueberpruefung der Wirksamkeit technischer Sicherheitsmassnahmen - Penetrationstests gehoeren zum anerkannten Standardinstrument.
DSGVO Art. 32

Verpflichtet Unternehmen zur regelmaessigen Ueberpruefung der Wirksamkeit technischer Sicherheitsmassnahmen - Penetrationstests gehoeren zum anerkannten Standardinstrument.

Das BSI-Klassifikationsmodell definiert fuenf Aggressivitaetsstufen fuer Penetrationstests - von passivem Scan bis zu komplexen Red-Team-Simulationen mit Social Engineering.
Klassen I-V

Das BSI-Klassifikationsmodell definiert fuenf Aggressivitaetsstufen fuer Penetrationstests - von passivem Scan bis zu komplexen Red-Team-Simulationen mit Social Engineering.

Reaktionszeit werktags auf Ihre Projektanfrage - wir bestaetigen Eingang und erste Rueckmeldung garantiert innerhalb von 30 Minuten nach Eingang.
< 30 Min

Reaktionszeit werktags auf Ihre Projektanfrage - wir bestaetigen Eingang und erste Rueckmeldung garantiert innerhalb von 30 Minuten nach Eingang.

Ein Security-Audit und Penetrationstest ist keine Kuer, sondern Pflicht: DSGVO Art. 32 verlangt die regelmaessige Ueberpruefung der Wirksamkeit technischer Massnahmen - und bei Datenschutzverletzungen fragen Aufsichtsbehoerden gezielt nach Pentest-Berichten. Wer keine belastbaren Nachweise vorlegen kann, riskiert empfindliche Bussgelder. Noch gewichtiger ist das operative Risiko: Angreifer suchen aktiv nach offenen Schwachstellen in oeffentlich erreichbaren Webanwendungen - oft vollautomatisiert, rund um die Uhr.

Beim Website Sicherheitsaudit und Penetrationstest pruefen wir Ihre Webanwendungen, Schnittstellen und Server-Konfigurationen systematisch auf ausnutzbare Schwachstellen - bevor ein Angreifer die Chance dazu bekommt. Grundlage sind der offizielle BSI-Leitfaden fuer Penetrationstests, die OWASP Top 10:2025 sowie etablierte Standards wie OWASP WSTG und PTES. Das Ergebnis ist kein abstrakter Bericht, sondern ein priorisierter Massnahmenplan mit CVSS-Scores, Reproduktionsschritten und einer klaren Roadmap - damit Sie genau wissen, was zu tun ist und in welcher Reihenfolge. Diese Seite ist eine Unterleistung unserer uebergeordneten Leistung Website-Sicherheit - dort finden Sie den Gesamtueberblick aller Sicherheitsleistungen.

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Security-Audit und Penetrationstest: Was ist der Unterschied?

Security-Audit und Penetrationstest: Was ist der Unterschied?

Beide Begriffe werden im deutschsprachigen Raum haeufig synonym verwendet - bezeichnen aber unterschiedliche Vorgehensweisen mit unterschiedlicher Tiefe. Ein Security-Audit ist eine strukturierte, oft dokumentenbasierte Ueberpruefung: Konfigurationen, Zugriffsrechte, Richtlinien, Patch-Level und Compliance-Anforderungen werden gegen bekannte Best Practices und Standards (BSI IT-Grundschutz, ISO 27001, OWASP ASVS) verglichen. Der Audit zeigt, wo Abweichungen bestehen - ohne aktiv Angriffe auszufuehren. Ein Penetrationstest geht weiter: Der Tester versucht mit realen, kontrollierten Angriffstechniken aktiv in Systeme einzudringen - um zu beweisen, dass eine Schwachstelle tatsaechlich ausnutzbar ist und welche Folgen ein erfolgreicher Angriff haette.

Security-Audit vs. Penetrationstest im Vergleich

KriteriumSecurity-AuditPenetrationstest
VorgehensweiseAnalyse, Pruefung, Vergleich mit StandardsAktive Angriffssimulation mit realen Techniken
TiefeBreite Abdeckung, konfigurationsbasiertGezielte Tiefe, ausnutzbarkeitsbasiert
ErgebnisAbweichungen und Compliance-LueckenBewiesene Schwachstellen mit CVSS-Score
Risiko fuer ProduktivbetriebGering (kein aktiver Angriff)Planung und Scope entscheidend
Typischer AnlassJaehrliche Ueberpruefung, ZertifizierungVor Launch, nach grossen Updates, NIS2/DSGVO

Unsere Empfehlung fuer den Mittelstand

Fuer die meisten KMU empfehlen wir eine Kombination: ein Grey-Box-Audit als Basischeck plus gezielten Pentest der kritischsten Anwendungen. Das liefert maximalen Erkenntnisgewinn bei kontrollierbarem Aufwand. Im Erstgespraech helfen wir Ihnen, den richtigen Scope zu definieren.

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Unser Audit-Ablauf: Fuenf Phasen nach BSI-Methodik

Unser Audit-Ablauf: Fuenf Phasen nach BSI-Methodik

Wir orientieren uns am offiziellen BSI-Leitfaden 'Durchfuehrungskonzept fuer Penetrationstests', der fuenf strukturierte Phasen vorschreibt. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass kein Pruefbereich vergessen wird, das Risiko fuer Ihren Produktivbetrieb minimiert bleibt und das Ergebnis rechtlich und fachlich belastbar ist.

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    Phase 1: Vorbereitung und Scoping

    Wir klaeren gemeinsam mit Ihnen den genauen Pruefumfang (Scope): Welche Systeme, Domains, Schnittstellen und Nutzerrollen sind eingeschlossen? Welche Systeme sind explizit ausgeschlossen? In dieser Phase entstehen der schriftliche Pentest-Vertrag (rechtlich zwingend nach Paragraf 202a StGB), die Rules of Engagement sowie der Eskalationsweg fuer den Fall, dass ein kritischer Fund unmittelbares Handeln erfordert.

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    Phase 2: Informationsbeschaffung (Reconnaissance)

    Unabhaengig vom gewaehlten Test-Typ sammeln wir zunaechst alle oeffentlich verfuegbaren Informationen ueber die Zielinfrastruktur: DNS-Eintraege, Zertifikate, Subdomains, Software-Fingerprints, exponierte Versionsnummern, oeffentliche Code-Repositories, Mitarbeiterinformationen fuer Social-Engineering-Bewertungen. Dieses OSINT-Bild zeigt bereits, welche Angriffsoberflaeche ein externer Angreifer ohne jedes Vorwissen sehen wuerde.

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    Phase 3: Schwachstellenbewertung

    Auf Basis der gesammelten Informationen identifizieren und priorisieren wir potenzielle Schwachstellen: veraltete Softwareversionen, Fehlkonfigurationen, offene Admin-Interfaces, schwache Authentifizierung, fehlende Sicherheitsheader, unsichere Drittanbieter-Abhaengigkeiten. Jede Schwachstelle erhaelt vorab eine vorlaeufige CVSS-Einordnung (Critical, High, Medium, Low), die den Prueftiefen-Fokus in Phase 4 steuert.

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    Phase 4: Aktive Eindringversuche

    Dies ist der Kernbereich des Penetrationstests: kontrollierte, dokumentierte Ausnutzungsversuche innerhalb des vereinbarten Scopes. Wir pruefen alle relevanten OWASP-Top-10:2025-Kategorien, typische Backend-Schwachstellen (SQL-Injection, Command Injection, SSRF im Kontext von Broken Access Control), Zugriffskontrollfehler (IDOR, Privilege Escalation), Authentifizierungs- und Session-Management-Schwaechen sowie API-Endpunkte. Jeder Ausnutzungsversuch wird so dokumentiert, dass er Schritt fuer Schritt reproduzierbar ist.

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    Phase 5: Bericht, Roadmap und Re-Test

    Das Ergebnis ist ein vollstaendiger Pentest-Bericht nach BSI-Berichtsstruktur: Management Summary (nicht-technisch), detaillierte Funde mit CVSS-Score, Reproduktionsschritte, konkrete Massnahmenempfehlungen und eine priorisierte Roadmap. Nach Ihrer Umsetzung der kritischen Massnahmen fuehren wir auf Wunsch einen Re-Test durch, um die Wirksamkeit zu bestaetigen - dieser ist bei unseren Paketen Kompakt und Profi inklusive.

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Black-Box, White-Box, Grey-Box: Welcher Pentest-Typ passt zu Ihnen?

Black-Box, White-Box, Grey-Box: Welcher Pentest-Typ passt zu Ihnen?

Die Wahl des Pentest-Typs beeinflusst direkt, welchen Angreifer-Typ Sie simulieren und wie effizient der Test ist. In der Praxis ist der Grey-Box-Test der haeufigste Ansatz fuer Webanwendungen - er bietet das beste Verhaeltnis zwischen Testtiefe und Aufwand.

Pentest-Typen im Ueberblick

TypVorinformationSimulierter AngreiferIdeal fuer
Black-BoxKeine - nur Zieldomain/-IPExterner Angreifer ohne InsiderwissenErsttest, Angriffsflaechen-Check
Grey-BoxTeilinfo: z.B. Login-Zugangsdaten, RollenkonzeptEingeloggter Nutzer, externer Angreifer mit BasiskenntnisWebanwendungen, APIs, SaaS-Produkte
White-BoxVollstaendig: Quellcode, Netzplaene, ArchitekturInterner Akteur, privilegierter NutzerCode-Review-Pentest, maximale Tiefe
Red-Team (BSI Klasse V)Keine - realistische SimulationProfessionelle Angreifergruppe mit Social EngineeringGroessere Organisationen, KRITIS, NIS2-Pflicht

BSI-Klassen I bis V: Aggressivitaet bestimmt den Umfang

Das BSI klassifiziert Penetrationstests in fuenf Aggressivitaetsstufen: von Klasse I (passiver Scan, kein aktiver Angriff) bis Klasse V (komplexe Red-Team-Simulation mit Social Engineering und physischen Komponenten). Fuer die meisten mittelstaendischen Webanwendungen sind Klasse II bis III geeignet - aktive Tests mit Exploits, jedoch in klar abgegrenztem Scope ohne Gefaehrdung des Produktivbetriebs. Quelle: BSI-Leitfaden Penetrationstests.

IS-Webcheck: BSI-Methodik fuer Webanwendungen

Das BSI selbst bietet den IS-Webcheck als automatisierten Test der Internetpraesenz an - primaer fuer Bundesbehoerden. Wir orientieren unser Vorgehen an dieser Methodik: automatisierte Schwachstellenscans als Grundlage, angereichert durch manuelle Pruefung der kritischsten Bereiche. So erhalten Sie die Systematik behoerdlicher Sicherheitspruefungen - angepasst auf die Realitaet mittelstaendischer Webpraesenzen.

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OWASP Top 10:2025 - Was wir konkret pruefen

OWASP Top 10:2025 - Was wir konkret pruefen

Die OWASP Top 10 ist der international anerkannte Standard fuer kritische Sicherheitsrisiken in Webanwendungen. Die Version 2025 wurde aktualisiert und bringt wesentliche Neuerungen: Software Supply Chain Failures (Lieferketten-Schwachstellen) sind als neue Kategorie A03 aufgestiegen - ein direktes Signal an den zunehmenden Einsatz von KI-generiertem Code und Drittanbieter-Abhaengigkeiten. Ausserdem wurde Server-Side Request Forgery (SSRF), das 2021 noch eine eigenstaendige Kategorie bildete, in A01 Broken Access Control integriert. Neu in der Liste ist A10 Mishandling of Exceptional Conditions - ein Zeichen fuer wachsende Anforderungen an robuste Fehlerbehandlung in komplexen Anwendungsarchitekturen. Wir pruefen alle zehn Kategorien systematisch.

  1. A01 - Broken Access Control: Fehlende oder fehlerhafte Zugriffskontrolle; Nutzer koennen auf fremde Daten zugreifen (IDOR), Admin-Bereiche erreichen oder Berechtigungen eskalieren. Hinweis: SSRF-Angriffe werden in der OWASP-2025-Systematik dieser Kategorie zugerechnet. Broken Access Control ist laut OWASP die haeufigste Schwachstellenkategorie in Webanwendungen.
  2. A02 - Security Misconfiguration: Fehlkonfigurationen in Servern, Frameworks, Cloud-Diensten und Security-Headern. Von Platz 5 (2021) auf Platz 2 (2025) aufgestiegen - ein Zeichen wachsender Infrastrukturkomplexitaet.
  3. A03 - Software Supply Chain Failures (NEU 2025): Verwundbare oder kompromittierte Abhaengigkeiten, unsichere CI/CD-Pipelines, Risiken durch KI-generierten Code ohne manuelle Pruefung.
  4. A04 - Cryptographic Failures: Schwache oder fehlerhaft eingesetzte Kryptografie; unzureichender Schutz von Daten in Uebertragung und Speicherung, schwache Algorithmen, fehlerhafte Zertifikatspruefung.
  5. A05 - Injection (inkl. SQL, XSS, Command Injection): Schnittstellen nehmen nicht vertrauenswuerdige Daten entgegen und leiten diese unkontrolliert weiter. Injection-Schwachstellen gehoeren zu den am laengsten bekannten und nach wie vor haeufig angetroffenen Befundkategorien.
  6. A06 - Insecure Design: Fehlende Security-Anforderungen in der Architektur; keine Threat-Model-Analyse vor der Entwicklung; strukturelle Schwachstellen, die sich durch nachtraegliche Patches nicht beheben lassen.
  7. A07 - Identification and Authentication Failures: Schwache Passwoerter, fehlende Multi-Faktor-Authentifizierung, unsicheres Session-Management.
  8. A08 - Software and Data Integrity Failures: Unsichere Deserialisierung, fehlende Integritaetspruefungen in Update-Mechanismen und CI/CD-Pipelines.
  9. A09 - Security Logging and Monitoring Failures: Sicherheitsereignisse werden nicht erfasst oder ausgewertet - Angriffe bleiben unentdeckt.
  10. A10 - Mishandling of Exceptional Conditions (NEU 2025): Fehlerhafte Behandlung von Ausnahmesituationen; Anwendungen reagieren auf unerwartete Eingaben oder Systemzustaende auf eine Weise, die Sicherheitskontrollen umgeht oder interne Informationen preisgibt.

Broken Access Control: Nummer 1 und unterschaetzt

Broken Access Control ist nicht nur die haeufigste Schwachstellenkategorie - sie ist auch eine der am schwersten zu findenden, weil sie oft in der Business-Logik versteckt ist und kein automatisierter Scanner sie vollstaendig erkennt. Konkret: Ein eingeloggter Nutzer aendert eine ID in der URL und sieht damit die Bestellhistorie eines anderen Kunden. Kein Fehler im Code - aber ein schwerwiegender Fehler in der Zugangskontrolle. Genau solche logischen Schwachstellen finden nur erfahrene Tester.

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Was wir in der Praxis am haeufigsten finden

Was wir in der Praxis am haeufigsten finden

In der Pruefpraxis zeigen sich wiederkehrende Muster. Das ist keine Kritik an Entwicklern - es sind strukturelle Probleme, die entstehen, wenn Security nicht von Anfang an mitgedacht wird. Die folgende Liste basiert auf gaengigen Pentest-Befundmustern, wie sie im BSI-Leitfaden und in der Fachliteratur beschrieben sind.

Die haeufigsten Befundkategorien

Veraltete Software-Versionen: Frameworks, CMS-Plugins, Server-Software mit bekannten CVEs - laut Pentest-Fachliteratur eine der haeufigsten Befundgruppen
Schwache oder fehlende Multi-Faktor-Authentifizierung: insbesondere bei Admin-Bereichen und API-Zugaengen
Fehlerhafte Zugriffsrechte: Nutzer mit zu weit gefassten Berechtigungen (Least-Privilege-Verletzungen), erreichbare Admin-URLs ohne ausreichende Authentifizierung
Fehlende oder fehlerhafte HTTP-Sicherheitsheader: kein Content-Security-Policy, kein HSTS, kein X-Frame-Options
Exponierte Debug- und Fehler-Informationen: Stack-Traces, Versionsnummern, interne Pfade in Fehlermeldungen
Unverschluesselte oder unsicher gespeicherte Backup-Dateien: oft im Webroot, direkt abrufbar
Fehlkonfigurierte Cloud-Ressourcen: offene Storage-Buckets, Default-Zugangsdaten in Staging-Umgebungen
Unsichere Drittanbieter-Integrationen: Payment-Provider-Callbacks ohne HMAC-Pruefung, Webhook-Endpoints ohne Authentifizierung
Kein Sicherheits-Logging: Angriffe und Brute-Force-Versuche werden nicht protokolliert und koennen nicht detektiert werden

Ein Hinweis zur Pruefvorbereitung

Wir empfehlen, vor einem Penetrationstest bekannte, triviale Schwachstellen (wie veraltete Plugin-Versionen) zu bereinigen. Andernfalls decken automatisierte Tools nur diese Oberflaeche ab - die eigentlich interessanten logischen Schwachstellen und Konfigurationsfehler bleiben unter dem Radar. Ein Pentest ist am wertvollsten, wenn er die tatsaechliche Angriffsoberflaeche Ihrer Anwendung misst - nicht den Patch-Rueckstand.

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Der Pentest-Bericht: Was Sie von uns erhalten

Der Pentest-Bericht: Was Sie von uns erhalten

Ein Pentest-Bericht ist nur so gut wie seine Verwertbarkeit. Ein Dokument voller Fachbegriffe ohne Handlungsanleitung bringt Ihnen nichts. Wir liefern einen Bericht nach BSI-Berichtsstruktur - in zwei Ebenen: eine nicht-technische Zusammenfassung fuer Geschaeftsfuehrung und Datenschutzbeauftragte sowie ein detaillierter technischer Anhang fuer Ihr Entwicklungsteam.

Bestandteile unseres Pentest-Berichts

  • Management Summary: Gesamtrisikoeinschaetzung, Kernbefunde und Handlungsprioritaeten in nicht-technischer Sprache - fuer Geschaeftsfuehrung, Datenschutzbeauftragte und Versicherungen
  • Methodik und Scope: Dokumentation des vereinbarten Pruefumfangs, eingesetzter Techniken und Testzeitraums - fuer Nachvollziehbarkeit und rechtliche Belastbarkeit
  • Schwachstellen-Katalog mit CVSS-Score: Jede Schwachstelle mit Severity (Critical/High/Medium/Low), CVSS-Bewertung nach aktuellem Standard, betroffener URL/Endpunkt und Fundkontext
  • Reproduktionsschritte: Schritt-fuer-Schritt-Anleitung, wie die Schwachstelle ausgenutzt werden kann - damit Ihr Entwicklungsteam den Fund nachvollziehen und gezielt beheben kann
  • Massnahmenempfehlungen: Konkrete, priorisierte Empfehlungen - keine vagen Hinweise, sondern spezifische technische Massnahmen mit Aufwandseinschaetzung
  • Roadmap: Priorisierter Massnahmenplan mit Zeitempfehlungen - was sofort, was in 30 Tagen, was mittelfristig
  • Re-Test-Dokumentation (bei Kompakt und Profi inklusive): Nachweisbare Bestaetigung, dass kritische Schwachstellen geschlossen wurden

DSGVO-Nachweis und Versicherungsbelang

Unser Pentest-Bericht ist so gestaltet, dass er als Nachweis gegenueber Datenschutzaufsichtsbehoerden (DSGVO Art. 32) und Cyber-Versicherern verwertbar ist. Aufsichtsbehoerden fragen bei Datenschutzverletzungen gezielt nach dem letzten Pentest-Datum und den Befunden - ein lueckenhafter oder undatierter Bericht schwaecht Ihre Position erheblich.

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Rechtliche Grundlagen und relevante Standards

Rechtliche Grundlagen und relevante Standards

Penetrationstests beruehren unmittelbar Strafrecht und Datenschutzrecht. Ohne saubere vertragliche Grundlage ist jeder Pentest - auch ein gut gemeinter - rechtlich riskant. Wir klaeren alle rechtlichen Rahmenbedingungen vor Pruefbeginn verbindlich.

Rechtlicher Rahmen

  • Paragraf 202a StGB (Ausspaehdaten) und Paragraf 303a StGB (Datenverfaelschung): Jeder Pentest ohne schriftliche Genehmigung des System-Eigentuemers ist strafbar - auch wenn keine Daten entwendet werden. Zwingend: schriftlicher Vertrag mit praezisem Scope, Zeitfenster und Eskalationsweg.
  • DSGVO Art. 32: Verpflichtet Unternehmen zur Implementierung geeigneter technischer und organisatorischer Massnahmen einschliesslich ihrer regelmaessigen Ueberpruefung. Penetrationstests sind das anerkannte Standardinstrument fuer diesen Nachweis.
  • NIS2-Richtlinie (umgesetzt durch das NIS2UmsuCG): Wichtige und besonders wichtige Einrichtungen sind zu regelmaessigen Sicherheitspruefungen verpflichtet - Penetrationstests sind explizit anerkanntes Mittel. Ob Ihr Unternehmen betroffen ist, haengt von Sektor, Groesse und Systemrelevanz ab.
  • DORA (Finanzsektor): Verlangt jaehrliche Penetrationstests und zusaetzliche Tests nach wesentlichen Aenderungen an IT-Systemen.
  • ISO 27001 / BSI IT-Grundschutz: Verlangen Wirksamkeitsnachweise fuer implementierte Sicherheitsmassnahmen - Pentests sind der direkteste Nachweis.

Anerkannte technische Standards

  • BSI-Leitfaden Durchfuehrungskonzept fuer Penetrationstests: Offizielle deutsche Methodik mit Phasenmodell und Klassifikation (bsi.bund.de)
  • OWASP Testing Guide (WSTG): Detaillierte Test-Cases fuer Webanwendungen - offen und kostenlos verfuegbar (owasp.org)
  • OWASP ASVS (Application Security Verification Standard): Pruefkatalog fuer Webanwendungs-Sicherheitsanforderungen
  • PTES (Penetration Testing Execution Standard): Branchenweit anerkannter Rahmen fuer Testausfuehrung und Berichterstattung
  • CVSS (Common Vulnerability Scoring System): Standardisiertes Bewertungssystem fuer Schwachstellen - bildet die Basis unserer Priorisierung
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Security-Audit als Teil Ihrer umfassenden Website-Sicherheit

Security-Audit als Teil Ihrer umfassenden Website-Sicherheit

Der Security-Audit und Penetrationstest ist eine von mehreren Leistungen unter dem Dach unserer uebergeordneten Leistung Website-Sicherheit. Fuer maximalen Schutz empfehlen wir, Sicherheitspruefungen nicht als Einmalmassnahme zu betrachten, sondern als Teil eines kontinuierlichen Sicherheitszyklus.

Ergaenzende Leistungen im Bereich Website-Sicherheit

  • SSL/TLS-Konfiguration und HTTPS-Haertung: Sicherstellen, dass Ihre Verbindung verschluesselt und korrekt konfiguriert ist - als Grundlage jeder weiteren Absicherung
  • Malware-Scan und Bereinigung: Reaktive Massnahme, wenn eine Kompromittierung bereits stattgefunden hat oder vermutet wird
  • Sicherheitsheader und CSP-Konfiguration: Technische Haertung Ihrer Webanwendung gegen Cross-Site-Scripting und Clickjacking
  • Backup und Wiederherstellung: Sicherstellung, dass im Angriffsfall eine schnelle und vollstaendige Wiederherstellung moeglich ist
  • Laufendes Monitoring und Vulnerability-Management: Regelmaessige, automatisierte Pruefungen zwischen den jaehrlichen Vollaudits

Den Gesamtueberblick finden Sie auf der Pillar-Seite

Alle Sicherheitsleistungen im Ueberblick, Entscheidungshilfen und Antworten auf grundlegende Fragen zur Website-Sicherheit finden Sie auf unserer uebergeordneten Leistungsseite /leistungen/website-sicherheit/. Der Security-Audit und Penetrationstest ist die Massnahme, mit der Sie zuverlaessig messen, ob Ihre bestehenden Schutzmassnahmen tatsaechlich wirken.

Unsere Audit-Pakete auf einen Blick

Alle Pakete beinhalten schriftlichen Pentest-Vertrag, BSI-konformen Bericht mit CVSS-Scores und Massnahmenroadmap sowie werktaegliche Reaktionszeit unter 30 Minuten.

LeistungStarterKompaktProfi
ScopeEine Webanwendung bis 10 UnterseitenEine Webanwendung unbegrenzte Tiefe + 1 APIMehrere Anwendungen + vollstaendige Infrastruktur
Test-TypGrey-Box, BSI Klasse IIGrey-Box + Black-Box, BSI Klasse IIIWhite-Box + Grey-Box, BSI Klassen II-IV
OWASP Top 10:2025Alle 10 Kategorien geprueftAlle 10 Kategorien + erweiterter API-TestAlle 10 Kategorien + Quellcode-Review
Pentest-BerichtManagement Summary + SchwachstellenkatalogVollstaendiger BSI-konformer BerichtVollstaendiger BSI-konformer Bericht + Exec-Brief
Re-TestNicht enthalten (optional zubuchbar)1x Re-Test kritischer Befunde inklusiveUnbegrenzter Re-Test innerhalb 60 Tagen
Lieferzeit5 Werktage10 WerktageNach Vereinbarung

Festpreise fuer Ihren Security-Audit

Transparente Festpreise ohne versteckte Kosten. Scope-Aenderungen wuerden wir vorab besprechen - keine Nachtragsrechnungen.

Starter-Audit

990 EUR einmalig, netto

Einstieg in systematische Sicherheitspruefung fuer kleine Webanwendungen und Unternehmenswebsites.

  • Grey-Box-Pentest einer Webanwendung (bis 10 Seiten)
  • Alle OWASP Top 10:2025 Kategorien
  • BSI Klasse II (aktive Tests, kein Produktiv-Exploit)
  • Schwachstellenkatalog mit CVSS-Score
  • Management Summary fuer Geschaeftsfuehrung
  • Priorisierte Massnahmenroadmap
  • Reaktion werktags unter 30 Minuten
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Empfohlen

Kompakt-Audit

2.490 EUR einmalig, netto

Der Standard fuer mittelstaendische Webanwendungen mit API-Schnittstellen und komplexerer Logik.

  • Grey-Box und Black-Box-Pentest kombiniert
  • Unbegrenzte Anwendungstiefe + 1 API
  • BSI Klasse III (Exploits im vereinbarten Scope)
  • Vollstaendiger BSI-konformer Pentest-Bericht
  • CVSS-Scores und Reproduktionsschritte
  • 1x Re-Test kritischer und hoher Befunde
  • DSGVO Art. 32 - verwertbarer Nachweis
  • Erweiterter API-Sicherheitstest
  • Reaktion werktags unter 30 Minuten
Anfrage starten

Profi-Audit

Auf Anfrage Festpreisangebot nach Scope

Fuer Unternehmen mit mehreren Anwendungen, erhoehtem Compliance-Bedarf (NIS2, DORA, ISO 27001) oder Quellcode-Zugang.

  • White-Box, Grey-Box und Black-Box kombiniert
  • Mehrere Anwendungen und Infrastrukturkomponenten
  • BSI Klassen II bis IV
  • Optionaler Quellcode-Review (SAST-Integration)
  • Unbegrenzter Re-Test innerhalb von 60 Tagen
  • Executive Brief fuer Vorstand / Aufsichtsrat
  • NIS2, DORA, ISO 27001 - Compliance-Mapping
  • Individueller Scope und Zeitplan
  • Reaktion werktags unter 30 Minuten
Anfrage starten

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Vulnerability Scan und einem Penetrationstest?
Ein Vulnerability Scan ist automatisiert: Ein Tool vergleicht Ihre Systeme mit einer Datenbank bekannter Schwachstellen und listet Treffer auf - aehnlich einem Virenscanner. Ein Penetrationstest ist manuell und geht weiter: Ein erfahrener Tester versucht aktiv, gefundene Schwachstellen auszunutzen, Zugriffsgrenzen zu umgehen und Berechtigungen zu eskalieren. Der Scan sagt 'hier koennte ein Problem sein', der Pentest beweist 'hier ist ein Problem und das sind die Konsequenzen'.
Braucht ein KMU wirklich einen Penetrationstest?
Ja - aus zwei Gruenden. Erstens ist DSGVO Art. 32 kein Grossunternehmen-Privileg: Die Pflicht zur regelmaessigen Wirksamkeitspruefung technischer Massnahmen gilt fuer jedes Unternehmen, das personenbezogene Daten verarbeitet. Zweitens sind KMU attraktive Ziele, gerade weil Angreifer dort weniger ausgereifte Schutzinfrastruktur erwarten. Unser Starter-Audit ist speziell fuer KMU konzipiert - mit klar begrenztem Scope und einem fuer den Mittelstand vertretbaren Festpreis.
Ist ein Penetrationstest rechtlich problematisch?
Nur ohne vertragliche Grundlage. Nach Paragraf 202a StGB (Ausspaehdaten) ist jeder Zugriff auf fremde Systeme ohne Genehmigung strafbar - auch gut gemeinte Eigeninitiative. Deshalb ist der schriftliche Pentest-Vertrag mit praezisem Scope, Zeitfenster und Eskalationsweg zwingender Bestandteil jedes unserer Auftraege. Sie erhalten den Vertragsentwurf vor Pruefbeginn - kein Pentest beginnt ohne Ihre Unterzeichnung.
Wie oft sollte ein Security-Audit durchgefuehrt werden?
Als Richtwert gilt: mindestens einmal jaehrlich fuer die meisten Webanwendungen. Darueber hinaus empfehlen BSI und Fachliteratur Pruefungen nach wesentlichen Aenderungen (neues Feature, neue API, neuer Hosting-Anbieter) sowie nach sicherheitsrelevanten Ereignissen. NIS2-pflichtige Unternehmen und Finanzdienstleister (DORA) haben in der Regel engere Pruefrhythmen. Fragen Sie uns nach einer passenden Pruefroutine fuer Ihr Unternehmen.
Was steht in einem Pentest-Bericht und wer kann ihn lesen?
Unser Bericht hat zwei Ebenen: Das Management Summary ist in nicht-technischer Sprache verfasst und richtet sich an Geschaeftsfuehrung, Datenschutzbeauftragte und Cyber-Versicherer. Es beschreibt das Gesamtrisiko und die Prioritaeten ohne Fachjargon. Der technische Detailbericht mit CVSS-Scores, Reproduktionsschritten und Massnahmenempfehlungen richtet sich an Ihr Entwicklungsteam. Sie erhalten beide Teile in einem Dokument.
Koennen Sie auch unsere bestehende Webanwendung testen, die schon laenger in Betrieb ist?
Ja - und gerade bei aelteren Anwendungen ist ein Audit besonders wertvoll. Historisch gewachsene Systeme haben haeufig Bereiche, die nie gezielt auf Sicherheit geprueft wurden: alte API-Versionen, veraltete Libraries, undokumentierte Admin-Zugaenge. Wir klaeren im Vorgespraech, welche Systemkomponenten in Scope kommen sollen, und erstellen auf dieser Basis ein verbindliches Festpreisangebot.
Was passiert, wenn Sie waehrend des Pentests eine kritische Schwachstelle finden?
Wir eskalieren sofort - das ist vertraglich geregelt. Im Pentest-Vertrag legen wir gemeinsam einen Eskalationsweg fest: Wer wird bei einem kritischen Fund (CVSS 9.0 oder hoeher) sofort benachrichtigt? In welcher Form? Wie schnell? Bei einer unmittelbar ausnutzbaren kritischen Schwachstelle pausieren wir den Test und warten auf Ihre Anweisung, bevor wir weitermachen. Sie bleiben jederzeit in der Entscheidungshoheit.
Was bedeutet CVSS-Score und warum ist er wichtig?
Der CVSS (Common Vulnerability Scoring System) ist ein international standardisiertes Bewertungssystem fuer Sicherheitsschwachstellen auf einer Skala von 0 bis 10. Ein Score von 0 bis 3,9 gilt als Low, 4 bis 6,9 als Medium, 7 bis 8,9 als High und 9 bis 10 als Critical. Der Score berechnet sich aus Faktoren wie Angriffskomplexitaet, benoetigten Berechtigungen und potenziellem Schaden. Fuer Sie wichtig: Der CVSS-Score ist die Grundlage fuer Priorisierungsentscheidungen - was muss sofort, was kann warten.

Sicherheitsaudit anfragen - Festpreis, werktags unter 30 Min. Rueckmeldung

Beschreiben Sie Ihre Webanwendung und Ihren Pruefbedarf im Projektassistenten - wir erstellen ein verbindliches Festpreisangebot. Kein unverbindliches Erstgespraech ohne Substanz, sondern direkt ein konkretes Angebot auf Basis Ihres Scopes. Anfrage stellen unter /projekt-anfrage/?service=website-sicherheit

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