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Unterleistung von /leistungen/website-sicherheit/

Malware entfernen lassen - Ihre gehackte Website in sicheren Haenden

Diagnose, vollstaendige Bereinigung aller Malware und Backdoors, Blacklist-Entfernung bei Google und anderen Anbietern sowie gesicherte Wiederinbetriebnahme - deutschlandweit, mit Festpreis und 100 % Erfolgsgarantie.

Vertraut von über 300 Unternehmen
DSGVO-konform Made in Germany SSL-verschlüsselt 100% Garantie Festpreise
Malware entfernen lassen
Reaktionszeit werktags nach Ihrer Anfrage
< 30 Min.

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Erfolgsgarantie - vollstaendige Bereinigung oder kostenlose Nachbereinigung
100 %

Erfolgsgarantie - vollstaendige Bereinigung oder kostenlose Nachbereinigung

DSGVO-Meldepflicht-Frist bei Datenpanne (Art. 33 DSGVO)
72 Stunden

DSGVO-Meldepflicht-Frist bei Datenpanne (Art. 33 DSGVO)

Typische Google-Bearbeitungszeit nach Blacklist-Removal-Antrag
1-3 Tage

Typische Google-Bearbeitungszeit nach Blacklist-Removal-Antrag

Wenn Ihre Website gehackt wurde, zaehlt jede Minute. Besucher, die auf eine rote Browser-Warnseite treffen, verlassen Ihre Seite sofort - und Google beginnt zeitnah mit der Deindexierung kompromittierter Seiten. Wir analysieren Ihren Webauftritt auf Serverebene, entfernen saemtliche Malware, Backdoors und Webshells vollstaendig und beantragen anschliessend die Entfernung aus Google Safe Browsing sowie weiteren Sicherheitslisten. Unsere Reaktionszeit betraegt werktags weniger als 30 Minuten.

Eine oberflaechliche Bereinigung, bei der lediglich sichtbare Schadcode-Snippets geloescht werden, reicht nicht aus. Angreifer hinterlassen in den meisten Faellen mehrere versteckte Backdoors - teils eingebettet in legitime CMS-Kerndateien, teils als unautorisierte Datenbank-Eintraege oder Cron-Jobs auf Serverebene. Wer die eigentliche Angriffsluecke nicht schliesst, erlebt die Neuinfektion innerhalb von Stunden. Unser Prozess umfasst daher Diagnose, vollstaendige Entfernung, Haertung und verifizierte Wiederinbetriebnahme. Diese Seite beschreibt unsere Bereinigungsleistung im Detail - einen Ueberblick ueber alle Sicherheitsleistungen finden Sie auf unserer Uebersichtsseite unter /leistungen/website-sicherheit/.

01

Symptome und erste Diagnose: Ist Ihre Website gehackt?

Symptome und erste Diagnose: Ist Ihre Website gehackt?

Nicht jeder Hack ist auf den ersten Blick erkennbar. Angreifer haben ein Interesse daran, moeglichst lange unentdeckt zu bleiben - um Spam-Mails zu versenden, Besucher auf Phishing-Seiten umzuleiten oder Ihre Serverressourcen fuer andere Angriffe zu missbrauchen. Die folgenden Symptome sind typische Indikatoren fuer eine kompromittierte Website.

Typische Anzeichen einer infizierten Website

  • Rote Warnseite im Browser oder in der Google-Suche (Google Safe Browsing: 'Diese Website koennte Ihren Computer schaedigen')
  • Unbekannte Weiterleitungen zu Spam-, Pharma- oder Phishing-Domains
  • Neue, unbekannte PHP-Dateien im Webspace (typische Namen: wp-tmp.php, c99.php, r57.php, WSO.php)
  • Neue unautorisierte Administrator-Accounts im CMS-Backend
  • Massiver Spam-Mailversand vom eigenen Server
  • Deutlich verlangsamte Ladezeiten durch versteckte, zusaetzliche Prozesse
  • Sicherheitswarnung in der Google Search Console unter 'Sicherheitsprobleme'
  • Veraenderte Seiteninhalte, Fremdwerbung oder eingebetteter Schadcode im Quelltext

Kostenlose Schnellpruefung: Diese Tools liefern erste Hinweise

  • Google Safe Browsing Transparency Report (transparencyreport.google.com/safe-browsing/search): zeigt, ob Google Ihre Domain als schaedlich eingestuft hat
  • Sucuri SiteCheck (sitecheck.sucuri.net): scannt das Frontend auf bekannte Malware-Signaturen und Blacklist-Eintraege
  • VirusTotal: prueft die Domain gegen ueber 70 Sicherheitsanbieter
  • Google Search Console - Bereich 'Sicherheits- und manuelle Massnahmen': zeigt Google-seitig erkannte Probleme
  • Website im Inkognito-Modus aufrufen: schliesst gecachte Warnungen aus und zeigt den aktuellen Zustand

Wichtige Einschraenkung

Remote-Scanner wie Sucuri SiteCheck scannen ausschliesslich den oeffentlich erreichbaren Teil Ihrer Website. Backdoors, Webshells und versteckte Schadcode-Dateien auf Serverebene bleiben dabei unentdeckt. Eine serverseitige Analyse ist zwingend erforderlich und kann nur mit Serverzugang durchgefuehrt werden.

02

Sofortmassnahmen in den ersten 60 Minuten

Sofortmassnahmen in den ersten 60 Minuten

Die ersten Massnahmen nach einem Hack sind entscheidend fuer die Schadensbegrenzung. Ziel ist es, weitere Besucher nicht mit Malware in Kontakt zu bringen, die Angriffsvektoren zu unterbrechen und Beweise zu sichern - bevor Sie mit der eigentlichen Bereinigung beginnen oder uns beauftragen.

  1. 1

    Website in Wartungsmodus versetzen

    Versetzen Sie die Website sofort in den Wartungsmodus oder benennen Sie die index.php um. Kein Besucher sollte in diesem Zustand mit der infizierten Seite interagieren. Informieren Sie bei Bedarf Ihre Kunden kurz ueber eine geplante Wartung.

  2. 2

    Alle Zugangsdaten aendern - von einem sauberen Geraet

    Aendern Sie saemtliche Passwoerter: CMS-Administrator, FTP/SFTP, Datenbank, Hosting-Panel (cPanel/Plesk), SSH und E-Mail. Tun Sie dies ausschliesslich von einem Geraet aus, das selbst nicht kompromittiert ist. Verwenden Sie eindeutige Passwoerter mit mindestens 16 Zeichen je Konto.

  3. 3

    Hoster informieren und Logs anfordern

    Informieren Sie Ihren Hosting-Anbieter. Fordern Sie Zugang zu den Server-Logs an (access.log, error.log) - diese sind fuer die forensische Analyse des Einfallstors unverzichtbar.

  4. 4

    Beweise sichern

    Erstellen Sie Screenshots der Fehlermeldungen und sichern Sie die Log-Dateien. Legen Sie ein Archiv des aktuellen Webspace-Zustands an und beschriften Sie es als 'infiziertes Backup'. Dieses Archiv darf spaeter nicht als Wiederherstellungspunkt verwendet werden.

  5. 5

    Sauberes Backup identifizieren

    Versuchen Sie, den Zeitpunkt vor der Kompromittierung zu bestimmen. Pruefen Sie, welches Backup aus diesem Zeitraum verfuegbar ist - und scannen Sie es vor dem Einspielen auf Malware, um eine Reinfektion durch ein bereits infiziertes Backup auszuschliessen.

DSGVO-Hinweis: 72-Stunden-Frist beginnt sofort

Sobald Sie Kenntnis von einem Hack erhalten, startet gemaess Art. 33 DSGVO die 72-Stunden-Frist zur Meldung bei der zustaendigen Datenschutzbehoerde Ihres Bundeslandes - auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Meldung entfaellt nur, wenn nachweislich kein Risiko fuer betroffene Personen besteht. Dieser Punkt wird weiter unten ausfuehrlich behandelt.

03

Unser Bereinigungsprozess: Drei Phasen fuer vollstaendige Malware-Entfernung

Unser Bereinigungsprozess: Drei Phasen fuer vollstaendige Malware-Entfernung

Eine professionelle Hack-Bereinigung laesst sich nicht auf das Loeschen einzelner schaedlicher Dateien reduzieren. Unser Prozess folgt einem strukturierten Drei-Phasen-Ansatz, der sicherstellt, dass weder Malware noch Backdoors noch die urspruengliche Angriffsluecke zurueckbleiben.

Phase 1: Forensische Diagnose und Schadensanalyse

Wir beginnen mit einem kombinierten Scan: Remote-Scanner fuer eine erste Uebersicht des oeffentlich erreichbaren Schadcodes, gefolgt von einer serverseitigen Dateianalyse. Dabei pruefen wir den Webspace auf bekannte Malware-Signaturen: obfuskierten PHP-Code (eval mit base64_decode, str_rot13, gzinflate, preg_replace mit /e-Modifier), unbekannte Dateien in Upload-Verzeichnissen, manipulierte .htaccess-Regeln sowie verdaechtige Eintraege in der Datenbank. Die Server-Logs werden nach dem Infektionszeitpunkt und dem Einfallstor ausgewertet.

Phase 2: Vollstaendige Entfernung - Dateisystem und Datenbank

Alle schadhaften Dateien werden identifiziert und entfernt. Dazu gehoeren PHP-Webshells (C99, R57, WSO, B374K), eingebettete Code-Snippets in CMS-Kerndateien, manipulierte Konfigurationsdateien sowie unautorisierte Datenbank-Eintraege und Cron-Jobs. Die Datenbank wird separat bereinigt: Content-Tabellen werden auf eingeschleuste Script-Tags und Iframes geprueft, Benutzertabellen auf unautorisierte Admin-Accounts, CMS-Optionen auf manipulierte Site-URLs und andere Konfigurationswerte.

Warum ein einzelner Scanner nicht ausreicht

Sicherheitsforscher haben dokumentiert, wie Malware das Sicherheits-Plugin, das sie aufspueren soll, selbst modifiziert: Warnungen werden aus der Datenbank geloescht, legitime Scan-Funktionen aus dem Quellcode entfernt und Plugin-Updates blockiert. Versteckte Backdoors bleiben dabei vollstaendig unentdeckt. Fazit: Kein einzelner Scanner ist allein zuverlaessig - die Kombination aus mehreren Werkzeugen und manueller Analyse ist Pflicht.

Phase 3: Angriffsvektor schliessen und Haertung

Eine Bereinigung ohne Schliessen der Angriffsluecke fuehrt innerhalb von Stunden zur Neuinfektion. Wir identifizieren das Einfallstor (veraltetes Plugin, schwaches Passwort, Serverkonfigurationsfehler, gestohlene FTP-Credentials), schliessen es und haerten die gesamte Umgebung nach Best Practices - inklusive Berechtigungen, 2FA-Aktivierung und WAF-Konfiguration.

04

Backdoors und Webshells: Die unsichtbare Gefahr nach dem Hack

Backdoors und Webshells: Die unsichtbare Gefahr nach dem Hack

Der Begriff 'Backdoor' bezeichnet Code oder Konfigurationen, die Angreifern nach dem initialen Einbruch dauerhaften Zugang zur Website sichern - auch wenn das urspruengliche Einfallstor geschlossen wird. Wer nur die offensichtliche Malware entfernt, aber die Backdoor uebersieht, erlebt die naechste Infektion innerhalb kurzer Zeit.

Die haeufigsten Backdoor-Typen

  • PHP-Webshells (C99, R57, WSO, B374K): Grosse, eigenstaendige PHP-Dateien, die Angreifern eine vollstaendige Server-Benutzeroberflaeche per Browser bieten. Durch bekannte Signaturen oft erkennbar.
  • Eingebettete Code-Snippets in legitimen Dateien: Wenige Zeilen obfuskierter PHP-Code, eingeschleust in wp-config.php, functions.php, index.php oder Theme-Dateien. Schwieriger zu finden, da die Wirtsdatei legitim wirkt.
  • Manipulierte .htaccess-Dateien: Eingeschleuste Redirect-Regeln, die Besucher oder Suchmaschinen-Bots auf Schadseiten umleiten, waehrend direkte Aufrufe durch den Administrator normal erscheinen.
  • Unautorisierte Cron-Jobs auf Serverebene: Regelmaessig ausgefuehrte Skripte, die Malware erneut einschleusen oder Spam versenden - selbst wenn die infizierten Dateien im Webspace entfernt wurden.
  • Unautorisierte Datenbank-Eintraege: Eingebetteter JavaScript-Code in Content-Tabellen oder manipulierte Plugin-Konfigurationen, die bei jedem Seitenaufruf ausgefuehrt werden.

Besonders gefaehrdete Verzeichnisse je CMS

  • WordPress: /wp-content/uploads/, /wp-content/plugins/, /wp-content/themes/ - insbesondere deaktivierte, aber nicht geloeschte Themes
  • Joomla: /tmp/, /cache/, /images/ - da diese Verzeichnisse schreibbar sein muessen
  • TYPO3: fileadmin/, Extensions-Ordner - besonders bei veralteten Extensions mit bekannten Schwachstellen
  • Alle CMS: Root-Verzeichnis und alle Ordner mit 777-Berechtigungen

Vergleich mit sauberer Installation

Eine bewaehrte Methode zur Backdoor-Erkennung ist der Dateivergleich mit einer frischen CMS-Installation. Jede Abweichung in Core-Dateien ist ein Warnsignal. Fuer WordPress-Instanzen laesst sich dieser Vergleich mit dem nativen Plugin-Integritaetscheck sowie mit spezialisierten Tools wie Wordfence (serverseitiger Scan) und Sucuri (zwei Scan-Schichten: Remote und serverseitig) durchfuehren.

05

Google Blacklist entfernen: Schritt fuer Schritt zurueck in die Suchergebnisse

Google Blacklist entfernen: Schritt fuer Schritt zurueck in die Suchergebnisse

Wenn Google Ihre Website als schaedlich eingestuft hat, zeigt der Browser eine rote Warnseite - und Ihre Seite wird aus den Suchergebnissen entfernt oder stark abgewertet. Das betrifft nicht nur Google: Auch Norton Safe Web, McAfee WebAdvisor, Avast und Bing fuehren eigene Sicherheitslisten. Der Removal-Antrag kann erst nach vollstaendiger Bereinigung gestellt werden.

  1. 1

    Malware vollstaendig identifizieren

    Google Search Console aufrufen - Bereich 'Sicherheitsprobleme'. Google nennt dort die Art des erkannten Problems und zeigt betroffene URLs. Diese Informationen sind die Grundlage fuer die Bereinigung.

  2. 2

    Vollstaendige Bereinigung durchfuehren

    Saemtliche Malware, Backdoors, eingeschleuste Inhalte und Cloaking-Umleitungen werden entfernt. Erst wenn keine schadhaften Inhalte mehr vorhanden sind, hat ein Review-Antrag Aussicht auf Erfolg. Ein zu frueh gestellter Antrag verlaengert die Sperrzeit, weil Google dann erneut einen negativen Befund erheben kann.

  3. 3

    Sicherheit haerten

    CMS, Plugins und PHP auf aktuelle Versionen aktualisieren. Starke, eindeutige Passwoerter setzen. 2FA fuer alle Admin-Zugaenge aktivieren. Datei-Berechtigungen korrekt setzen: Verzeichnisse 755, Dateien 644, Konfigurationsdateien wie wp-config.php 440 oder 400.

  4. 4

    SEO-Schaden beheben

    Durch den Hack entstandene Probleme im Suchmaschinenkontext beheben: Spam-Seiten und Doorway-Pages entfernen, eingeschleuste Keyword-Texte loeschen, Cloaking-Weiterleitungen vollstaendig deaktivieren. Google unterscheidet zwischen dem Sicherheitsproblem und eventuellen manuellen Abstrafungen.

  5. 5

    Review-Antrag stellen

    In der Google Search Console unter 'Sicherheitsprobleme' den Button 'Review beantragen' aufrufen. Dort muessen die ergriffenen Massnahmen konkret beschrieben werden. Googles automatisierte Systeme pruefen die Seite typischerweise innerhalb von 1-3 Tagen. Anschliessend kann derselbe Antrag fuer weitere Blacklists gestellt werden: Bing Webmaster Tools, Norton Safe Web und McAfee WebAdvisor haben eigene Removal-Prozesse.

Bearbeitungszeit und Rankingverlust

Die Google-Pruefung dauert typischerweise 1-3 Werktage. Wenn Ihre Website bereits deindexiert war, kann die Wiederherstellung des Rankings mehrere Wochen in Anspruch nehmen - je nach Dauer und Schwere der Infektion. Fruehzeitige Bereinigung begrenzt den SEO-Schaden erheblich.

06

DSGVO und Rechtliches: Was bei einem Hack zu melden ist

DSGVO und Rechtliches: Was bei einem Hack zu melden ist

Ein Website-Hack ist in vielen Faellen eine meldepflichtige Datenpanne im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung. Viele Unternehmen sind sich dieser Pflicht nicht bewusst - oder unterschaetzen die Konsequenzen einer verspaeteten oder unterlassenen Meldung.

Art. 33 DSGVO: Meldepflicht gegenueber der Datenschutzbehoerde

Wenn durch den Hack personenbezogene Daten betroffen sind (zum Beispiel Kundendaten, E-Mail-Adressen, Bestelldaten, Zahlungsinformationen), beginnt mit dem Zeitpunkt der Kenntniserlangung eine 72-Stunden-Frist zur Meldung bei der zustaendigen Datenschutzbehoerde Ihres Bundeslandes - auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Meldung entfaellt nur, wenn nachweislich kein Risiko fuer betroffene Personen besteht.

Art der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten
Geschaetzte Anzahl betroffener Personen und Datensaetze
Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
Wahrscheinliche Folgen der Verletzung
Bereits ergriffene und geplante Abhilfemassnahmen

Art. 34 DSGVO: Benachrichtigungspflicht gegenueber Betroffenen

Wenn die Datenpanne voraussichtlich ein hohes Risiko fuer die Rechte und Freiheiten natuerlicher Personen zur Folge hat - etwa bei Kompromittierung von Zahlungsdaten oder Gesundheitsinformationen - muessen die betroffenen Personen unverzueglich informiert werden. Die Pflicht entfaellt, wenn die betroffenen Daten nachtraeglich verschluesselt wurden.

Bussgelder bei Verletzung der Meldepflicht

Gemaess Art. 83 Abs. 4 DSGVO koennen Verstoesse gegen die Meldepflicht mit Bussgeldern bis zu 10 Millionen Euro oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden. Datenschutzbehoerden bewerten eine verspaetete oder unterlassene Meldung haeufig schwerer als die Datenpanne selbst. Technische Schutzmassnahmen gemaess BSI-Empfehlungen gelten als Erfuellung des Gebots aus Art. 32 DSGVO ('Stand der Technik').

07

Wiederinbetriebnahme und Haertung: Nachhaltig sicher

Wiederinbetriebnahme und Haertung: Nachhaltig sicher

Nach der Bereinigung folgt die Wiederinbetriebnahme - aber nicht ohne Haertungsmassnahmen. Ohne diese bleibt die Website ein leichtes Ziel fuer denselben oder aehnliche Angriffe. Die folgende Checkliste beschreibt, was vor dem Wiederonlinegehen zwingend umgesetzt sein muss.

CMS-Core auf aktuelle, stabile Version aktualisieren
Alle Plugins und Themes auf aktuelle Versionen aktualisieren
Ungenutzte Plugins und Themes vollstaendig deinstallieren - deaktivierte Plugins koennen weiterhin ausgenutzt werden
PHP auf die aktuell unterstuetzte Version aktualisieren - End-of-Life-PHP-Versionen erhalten keine Sicherheitsupdates mehr
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) fuer alle Administrator-Konten aktivieren
Web Application Firewall (WAF) einrichten: z. B. Cloudflare, Sucuri oder Wordfence Premium
Datei-Berechtigungen korrekt setzen: Verzeichnisse 755, Dateien 644, wp-config.php 440 oder 400, niemals 777
Automatische Backups einrichten mit externer Speicherung gemaess 3-2-1-Regel (3 Kopien, 2 Medien, 1 ausgelagert)
Monitoring aktivieren: Google Search Console Alerts, externe Uptime- und Sicherheitsueberwachung
Login-Versuche begrenzen (Brute-Force-Schutz) und XML-RPC deaktivieren, sofern nicht benoetigt

BSI-Grundschutz APP.3.2 als Orientierung

Das BSI-Grundschutz-Kompendium APP.3.2 (Webserver) definiert verbindliche Massnahmen fuer sicher betriebene Webserver: Schwachstellen- und Patchmanagement, SQL-Injection-Schutz, Verschluesselung vertraulicher Datenbankinhalte, WAF-Konzeption sowie Backup- und Disaster-Recovery-Plaene. Wer diese Anforderungen erfuellt, erfuellt gleichzeitig die technischen Anforderungen aus Art. 32 DSGVO ('Stand der Technik').

Fuer weitergehende Praevention - etwa regelmaessige Sicherheitsaudits, Penetrationstests und kontinuierliches Monitoring - empfehlen wir unsere uebergeordnete Sicherheitsleistung auf /leistungen/website-sicherheit/. Dort finden Sie auch Informationen zu verwandten Unterleistungen wie SSL/TLS-Konfiguration, Sicherheitsaudit und Performance-Optimierung.

08

Die haeufigsten Fehler bei der Selbstbereinigung

Die haeufigsten Fehler bei der Selbstbereinigung

Viele Websitebetreiber versuchen zuerst, den Hack selbst zu beheben - was grundsaetzlich moeglich ist, aber typischerweise in eine Reihe vermeidbarer Fehler fuehrt, die den Schaden vergroessern oder die Bereinigung unwirksam machen.

  • Remote-Scanner allein verwenden: Tools wie Sucuri SiteCheck scannen nur das Frontend. Backdoors und Webshells im Dateisystem bleiben unentdeckt - die Website gilt als sauber, obwohl Angreifer weiterhin Zugang haben.
  • Backup einspielen ohne Angriffsvektor zu schliessen: Das haeufigste Problem. Das Backup stellt den Stand vor dem Hack wieder her - aber die Sicherheitsluecke ist noch offen. Innerhalb von Stunden wird die Seite erneut infiziert.
  • Infiziertes Backup einspielen: Wenn das Backup aus dem Zeitraum nach der Erstinfektion stammt, bringt es die Malware mit. Das Backup muss vor dem Einspielen gescannt werden.
  • Nur das CMS-Passwort aendern: Angreifer, die Zugang hatten, haben in der Regel auch FTP/SFTP- oder Hosting-Credentials extrahiert. Nur das CMS-Passwort zu aendern reicht nicht.
  • Einem einzigen kompromittierten Scanner vertrauen: Angreifer koennen den Scanner selbst deaktivieren. Mehrere unabhaengige Werkzeuge sind Pflicht.
  • Zu lange warten: Malware, die innerhalb von Stunden entdeckt wird, fuehrt selten zu dauerhaftem Blacklisting und grossem SEO-Schaden. Wer Wochen wartet, riskiert Deindexierung, verlorene Rankings und umfassende DSGVO-Konsequenzen.

Empfehlung fuer unsichere Faelle

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Bereinigung vollstaendig war, koennen Sie einen nachtraeglichen Verifikations-Scan beauftragen. Wir pruefen auf Serverebene, ob noch Malware oder Backdoors vorhanden sind - ohne dass Sie die gesamte Bereinigung neu starten muessen.

Scanner-Tools im Vergleich: Staerken und Grenzen

Kein einzelnes Tool erkennt zuverlaessig alle Arten von Malware und Backdoors. Professionelle Bereinigung kombiniert mehrere Werkzeuge mit manueller Analyse.

ToolScan-MethodeErkennt Backdoors in DateienDatenbank-ScanBesonderheit
Sucuri SiteCheckRemote (Frontend)NeinNeinSchnelle Ersteinschaetzung, kein Server-Zugang noetig
Sucuri (Server-Agent)Remote + serverseitig (2 Schichten)JaJaErkennt obfuskierten Code, Backdoors, Phishing-Seiten
WordfenceServerseitiger DatenbankabgleichJaJaKann selbst durch Malware deaktiviert werden (dokumentiert)
Imunify360Signatur + Heuristik + MLJaJaEchtzeit-PHP-Monitoring, prueft Cron-Jobs
MalCareAutomatisierter Server-ScanJaJaWordPress-fokussiert, GUI-gesteuerter Prozess
VirusTotalMulti-Anbieter (70+ Scanner)NeinNeinGut fuer Domain-Reputation-Check, kein Datei-Scan

Festpreise fuer die Hack-Bereinigung

Alle Preise verstehen sich als Festpreise inkl. MwSt. Keine versteckten Kosten, keine Stundenabrechnungen. Mit 100 % Erfolgsgarantie: Gelingt die Bereinigung nicht vollstaendig, fuehren wir eine kostenlose Nachbereinigung durch.

Basis-Bereinigung

ab 299 EUR einmalig

Fuer kleine Websites und Blogs mit einfacher CMS-Struktur und ueberschaubarem Schadcode-Befund. Dieser Tarif umfasst die vollstaendige serverseitige Bereinigung - exklusive forensischer Log-Analyse und Blacklist-Removal (im Professionellen Tarif enthalten).

  • Vollstaendiger Datei- und Datenbank-Scan auf Serverebene
  • Entfernung aller gefundenen Malware und Backdoors
  • Bereinigung der Datenbank (unautorisierte Accounts, eingebettete Scripts)
  • Sicherung des Status quo vor Bereinigung
  • Abschlussbericht mit Befunden und ergriffenen Massnahmen
  • Beratung zu unmittelbar notwendigen Haertungsmassnahmen
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Empfohlen

Professionelle Bereinigung

ab 499 EUR einmalig

Fuer Unternehmenswebsites, Online-Shops und komplexere CMS-Installationen mit hohem Schadenspotenzial.

  • Alle Leistungen der Basis-Bereinigung
  • Forensische Log-Analyse zur Bestimmung des Einfallstors
  • Vollstaendiges Schliessen des Angriffsvektors
  • Blacklist-Removal-Antrag bei Google, Bing, Norton Safe Web und McAfee
  • Grundlegende Haertung nach BSI APP.3.2 (Berechtigungen, Updates, WAF-Einrichtung)
  • 2FA-Aktivierung fuer alle Admin-Zugaenge
  • Monitoring-Einrichtung (Google Search Console Alerts)
  • DSGVO-Checkliste mit konkreten naechsten Schritten
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Enterprise-Bereinigung

auf Anfrage individuell

Fuer grosse Webanwendungen, Multisite-Installationen, E-Commerce-Plattformen mit Kundendaten und Hochverfuegbarkeitsanforderungen.

  • Alle Leistungen der Professionellen Bereinigung
  • Erweiterte forensische Analyse und Dokumentation fuer DSGVO-Meldung
  • Unterstuetzung bei der Erstellung der DSGVO-Meldung (Art. 33/34)
  • Stufenweise Wiederinbetriebnahme ohne Ausfallzeit
  • Penetrationstest nach Bereinigung zur Verifikation
  • WAF-Konfiguration und regelmaessige Sicherheits-Reviews
  • Direkter Ansprechpartner und priorisierter Support
  • Service Level Agreement nach Vereinbarung
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Häufige Fragen

Wie schnell reagieren Sie nach meiner Anfrage?
Werktags reagieren wir innerhalb von 30 Minuten auf Ihre Anfrage ueber unser Kontaktformular. Nach Auftragserteilung beginnen wir mit der Diagnose in der Regel noch am selben Werktag. Bei akuten Notfaellen - etwa wenn Google eine rote Warnseite anzeigt oder Ihr Online-Shop nicht erreichbar ist - priorisieren wir entsprechend.
Was bedeutet Ihre 100 % Erfolgsgarantie konkret?
Wir garantieren die vollstaendige Entfernung aller Malware, Backdoors und schadhaften Inhalte sowie die erfolgreiche Blacklist-Entfernung bei Google Safe Browsing (sofern Ihre Seite gelistet war). Gelingt die Bereinigung nicht vollstaendig, fuehren wir eine kostenlose Nachbereinigung durch. Die Garantie gilt unter der Voraussetzung, dass Sie die empfohlenen Haertungsmassnahmen umsetzen, um eine Reinfektion zu verhindern.
Kann ich meine gehackte Website selbst bereinigen?
Grundsaetzlich ja - mit ausreichenden technischen Kenntnissen und Serverzugang. Die groesste Gefahr bei der Selbstbereinigung liegt nicht im Fehlen von Werkzeugen, sondern darin, nicht alle Backdoors zu finden. Eine uebersehene Backdoor bedeutet Reinfektion innerhalb kurzer Zeit. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Bereinigung vollstaendig war, bieten wir einen nachtraeglichen Verifikations-Scan an.
Muss ich den Hack der Datenschutzbehoerde melden?
Das haengt davon ab, ob personenbezogene Daten betroffen sind und ob ein Risiko fuer betroffene Personen besteht. Wenn Kunden-, Bestell- oder Zugangsdaten kompromittiert wurden, besteht gemaess Art. 33 DSGVO eine 72-Stunden-Meldepflicht bei der zustaendigen Landesbehoerde - auch am Wochenende. Bussgelder bei Versaeumnis koennen bis zu 10 Millionen Euro oder 2 % des Jahresumsatzes betragen. Wir stellen Ihnen im Rahmen der Professionellen und Enterprise-Bereinigung eine DSGVO-Checkliste zur Verfuegung.
Wie lange dauert eine professionelle Hack-Bereinigung?
Eine Basis-Bereinigung bei ueberschaubarem Befund ist haeufig innerhalb eines Werktags abgeschlossen. Komplexere Faelle - insbesondere bei umfangreichem Dateisystem, mehrfachen Backdoors oder groesseren Datenbanken - nehmen 2-3 Werktage in Anspruch. Die anschliessende Google-Pruefung des Blacklist-Removal-Antrags dauert typischerweise weitere 1-3 Tage.
Sollte ich die Website loeschen und neu aufsetzen oder bereinigen?
Ein Neuaufsetzen ist nur dann sinnvoll, wenn kein sauberes Backup aus der Zeit vor der Infektion existiert und die Bereinigung unverhaeltnismaessig aufwendig waere. In den meisten Faellen ist eine professionelle Bereinigung effizienter und bewahrt Ihre vorhandenen Inhalte und SEO-Signale. Wichtig: Auch beim Neuaufsetzen muss das Einfallstor identifiziert und geschlossen werden - sonst wird die neue Installation innerhalb kurzer Zeit erneut infiziert.
Welche Auswirkungen hat ein Hack auf mein Google-Ranking?
Das haengt stark von der Dauer der Infektion und der Art der Malware ab. Eine Website, die innerhalb von Stunden bereinigt wird, erleidet oft keinen dauerhaften Rankingverlust. Bei laenger anhaltenden Infektionen - insbesondere bei Cloaking oder eingeschleustem SEO-Spam - kann die Wiederherstellung des Rankings mehrere Wochen dauern, selbst nach erfolgreicher Bereinigung und Blacklist-Entfernung. Fruehzeitiges Handeln ist der entscheidende Faktor.
Wie verhindern Sie, dass meine Website nach der Bereinigung erneut gehackt wird?
Die Reinfektion ist das haeufigste Problem bei unvollstaendiger Bereinigung. Unser Prozess schliesst neben der Malware-Entfernung immer die Identifikation und Beseitigung des Einfallstors ein, gefolgt von konkreten Haertungsmassnahmen: aktuelle Software-Versionen, korrekte Datei-Berechtigungen, 2FA, WAF-Einrichtung und automatische Backups. Fuer kontinuierliche Sicherheit empfehlen wir die Ergaenzung durch regelmaessige Sicherheitsaudits, beschrieben auf unserer Website-Sicherheits-Uebersichtsseite unter /leistungen/website-sicherheit/.

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Schildern Sie uns Ihren Fall ueber unser Projekt-Anfrage-Formular unter /projekt-anfrage/?service=website-sicherheit. Wir melden uns werktags innerhalb von 30 Minuten mit einer ersten Einschaetzung - ohne Verpflichtung und mit klarem Festpreisangebot.

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