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Notfall-Wiederherstellung – Deutschland-weit

Website offline oder kompromittiert: Wir stellen sie sauber wieder her.

Ob technischer Ausfall, Hackerangriff oder verschlüsselte Daten – wir analysieren den Schaden, beseitigen die Ursache und spielen Ihre Website aus einem verifizierten, sauberen Backup zurück. Festpreis, 100 % Erfolgsgarantie, Reaktion werktags in unter 30 Minuten.

Vertraut von über 300 Unternehmen
DSGVO-konform Made in Germany SSL-verschlüsselt 100% Garantie Festpreise
Website offline oder kompromittiert: Wir stellen sie sauber wieder her.
Reaktionszeit werktags – von Ihrer Anfrage bis zur ersten Rückmeldung eines Experten
< 30 Min.

Reaktionszeit werktags – von Ihrer Anfrage bis zur ersten Rückmeldung eines Experten

DSGVO-Frist zur Meldung einer Datenpanne an die Behörde (Art. 33 DSGVO) – wir helfen bei der Dokumentation
72 Stunden

DSGVO-Frist zur Meldung einer Datenpanne an die Behörde (Art. 33 DSGVO) – wir helfen bei der Dokumentation

Erfolgsgarantie auf alle Notfall-Wiederherstellungen – oder Sie zahlen nicht
100 %

Erfolgsgarantie auf alle Notfall-Wiederherstellungen – oder Sie zahlen nicht

Backup-Regel, die wir als Standard implementieren: drei Kopien, zwei Medien, eine Offsite, eine unveränderliche, null Fehler bei Tests
3-2-1-1-0

Backup-Regel, die wir als Standard implementieren: drei Kopien, zwei Medien, eine Offsite, eine unveränderliche, null Fehler bei Tests

Ihre Website ist nicht mehr erreichbar – oder schlimmer: Sie wurde kompromittiert und zeigt fremde Inhalte, leitet Besucher um oder wurde von Google als gefährlich markiert. In diesem Moment zählt jede Minute: Umsatz bricht weg, Vertrauen schwindet, und ohne strukturiertes Vorgehen drohen Folgeschäden, die weit über den eigentlichen Angriff hinausgehen.

Wir kennen jeden Schritt dieser Krisensituation aus der Praxis. Als Teil unserer Pillar-Leistung Website-Sicherheit führen wir für Unternehmen im deutschen Mittelstand professionelle Notfall-Wiederherstellungen durch: vollständige Diagnose, forensisch saubere Beweissicherung, Malware-Beseitigung inklusive versteckter Backdoors, Einspielen eines geprüften sauberen Backups und abschließende Härtung – alles aus einer Hand, zu einem vorab kommunizierten Festpreis.

Diese Seite erklärt, was bei einer Notfall-Wiederherstellung konkret passiert, welche DSGVO-Pflichten auf Sie zukommen und wie Sie sich mit der richtigen Backup-Strategie so aufstellen, dass der nächste Vorfall keinen Notfall mehr auslöst.

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Schritt 1: Diagnose – Was ist passiert und warum?

Schritt 1: Diagnose – Was ist passiert und warum?

Bevor irgendetwas verändert wird, steht die Diagnose. Dieser Schritt wird von unerfahrenen Anbietern regelmäßig übersprungen – mit fatalen Folgen: Wer die Ursache nicht kennt, beseitigt sie nicht, und die Website wird innerhalb von Stunden erneut kompromittiert. Wir trennen deshalb strikt zwischen Analyse und Behebung. Erst wenn klar ist, was passiert ist, auf welchem Weg der Angreifer eingedrungen ist und welche Systeme betroffen sind, beginnen wir mit der Beseitigung.

Technischer Ausfall: Warum ist die Website nicht erreichbar?

  • Abgelaufene Domain oder fehlgeleiteter DNS-Eintrag (typische Fehlermeldung: ERR_NAME_NOT_RESOLVED)
  • Abgelaufenes SSL-Zertifikat (Fehlermeldung im Browser: NET::ERR_CERT_DATE_INVALID)
  • Server-Überlastung oder Hoster-Ausfall (HTTP 503 Service Unavailable)
  • Fehlerhafte Konfiguration nach einem Update, einem Serverumzug oder einem fehlgeschlagenen Deployment
  • Blockierung durch den Hoster wegen Schadcode-Erkennung auf Infrastrukturebene – der Account wird in diesem Fall oft ohne Vorwarnung gesperrt

Kompromittierte Website: Typische Anzeichen

  • Besucher werden auf fremde Seiten weitergeleitet (Redirect-Hack)
  • Google Search Console zeigt Sicherheitswarnungen oder der Browser markiert die Seite als gefährlich
  • Fremde Nutzerkonten im CMS-Backend, unbekannte oder veränderte Dateien auf dem Server
  • Plötzlicher Einbruch im organischen Traffic – häufig durch SEO-Spam-Injektion in Seiteninhalte, die Suchmaschinen indizieren, ohne dass es auf der sichtbaren Seite auffällt
  • Hosting-Provider hat den Account aus Sicherheitsgründen gesperrt und eine entsprechende Benachrichtigung geschickt
  • Erpressungsnachricht auf der Website oder verschlüsselte Dateien auf dem Server (Ransomware-Szenario)

Wichtig: Bevor Sie selbst etwas verändern – keine Dateien löschen, keine Passwörter zurücksetzen, keine Updates einspielen. Jede unkontrollierte Aktion kann Beweise vernichten und die forensische Analyse unmöglich machen. Kontaktieren Sie uns zuerst über das Anfrageformular – wir leiten Sie durch die richtigen nächsten Schritte, ohne dass Spuren verloren gehen.

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Schritt 2: Unser Incident-Response-Prozess im Detail

Schritt 2: Unser Incident-Response-Prozess im Detail

Unser Vorgehen orientiert sich an etablierten Frameworks der IT-Sicherheit: dem NIST SP 800-61 (Computer Security Incident Handling Guide) und dem SANS-PICERL-Modell (Preparation, Identification, Containment, Eradication, Recovery, Lessons Learned), ergänzt um die Anforderungen des BSI-Standards 200-4 für Notfallmanagement. Diese Frameworks definieren Incident Response als geordneten Phasenprozess – nicht als reaktives Flickwerk. Die vier operativen Phasen laufen strukturiert ab, damit keine Maßnahme vergessen wird und Sie zu jedem Zeitpunkt wissen, was als nächstes passiert.

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    Phase 1 – Eindämmung (erste 30–60 Minuten)

    Website in den Wartungsmodus versetzen oder vom Netz nehmen, um weitere Besucher vor Schadsoftware zu schützen. Anschließend erstellen wir eine forensische Beweiskopie des kompromittierten Systems – schreibgeschützt und unveränderlich – bevor irgendetwas modifiziert wird. Alle Zugangsdaten (CMS-Admin, FTP/SFTP, Datenbank, Hosting-Panel, verknüpfte Drittdienste) werden sofort rotiert; unbekannte Admin-Accounts werden gesperrt. Dieser Schritt ist nicht optional: Eine Beweissicherung, die übersprungen wird, kann spätere rechtliche Schritte und die DSGVO-Dokumentation erheblich erschweren.

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    Phase 2 – Analyse (parallele Untersuchung)

    Auswertung der Server-Logs auf unbekannte Uploads, Anmeldeversuche und verdächtige Zeitstempel. Identifikation des Angriffsvektors: veraltetes Plugin oder Theme, kompromittiertes Passwort, SQL-Injection, File-Inclusion-Schwachstelle, Brute-Force auf das CMS-Backend? Die Ursache muss bekannt sein, bevor irgendetwas repariert wird – andernfalls bleibt die Lücke offen und der nächste Angriff erfolgt innerhalb von Stunden. Schadensumfang: Welche Dateien wurden verändert oder hinzugefügt? Wurden Nutzerdaten abgerufen oder exfiltriert? Diese Frage ist unmittelbar DSGVO-relevant und bestimmt, ob eine Meldepflicht besteht.

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    Phase 3 – Wiederherstellung aus sauberem Stand

    Wir spielen ein Backup ein, das nachweislich vor dem Angriff erstellt wurde. Das Backup wird zunächst in einer isolierten Testumgebung verifiziert – niemals direkt in die Produktion. Ein Restore ohne vorherigen Integritätstest ist ein klassischer Fehler: Das Backup kann bereits kompromittiert sein, wenn der Angriff länger als das Backup-Intervall unbemerkt blieb. Existiert kein sauberes Backup, reinstallieren wir CMS-Kerndateien aus verifizierten offiziellen Quellen, prüfen die Datenbank auf injizierte Inhalte und durchsuchen systematisch alle Verzeichnisse nach hinterlassenen Backdoors – eine aufwändigere, aber vollständig mögliche Alternative.

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    Phase 4 – Härtung und Nachbereitung

    Nach der Wiederherstellung schließen wir die ursprüngliche Sicherheitslücke dauerhaft: Updates aller Komponenten, Konfigurationshärtung auf Serverebene, Einrichtung einer Web Application Firewall (WAF), Security-Header (Content Security Policy, HSTS, X-Frame-Options), Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle privilegierten Accounts. Bei Google-Markierung stellen wir den Antrag auf Überprüfung in der Google Search Console und begleiten den Prozess bis zur Aufhebung der Warnung. Abschließend erhalten Sie einen schriftlichen Post-Incident-Report mit Ursache, Ablauf, Zeitleiste und dauerhaften Schutzempfehlungen – als Grundlage für interne Dokumentation und gegebenenfalls DSGVO-Nachweise.

Diese Leistung ist Teil unseres umfassenden Ansatzes für Website-Sicherheit. Wenn Sie über präventive Absicherung nachdenken, finden Sie die Gesamtübersicht auf unserer Seite /leistungen/website-sicherheit/. Verwandte Unterleistungen sind die laufende Malware-Überwachung sowie der Aufbau professioneller Backup-Strukturen.

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Die richtige Backup-Strategie: Voraussetzung jeder erfolgreichen Wiederherstellung

Die richtige Backup-Strategie: Voraussetzung jeder erfolgreichen Wiederherstellung

Die häufigste Frage nach einem Sicherheitsvorfall lautet: 'Haben wir ein sauberes Backup?' Die ehrliche Antwort vieler Unternehmen ist: 'Wir dachten schon.' Backups, die nie getestet wurden, Backups, die auf demselben Server wie die Produktion liegen, Backups, die automatisch mitgesichert haben – inklusive der Schadsoftware. All das sind Situationen, die im Ernstfall zur Totalwiederherstellung von Grund auf zwingen. Die Backup-Strategie ist keine IT-Formalität, sondern die entscheidende Voraussetzung dafür, dass ein Wiederherstellungsprozess überhaupt greifen kann.

Die 3-2-1-1-0-Regel erklärt

  • 3 Kopien Ihrer Daten (Produktion + 2 Backups)
  • 2 verschiedene Speichermedien oder -technologien (z. B. lokales NAS + Cloud-Storage)
  • 1 Kopie geografisch getrennt (Offsite, z. B. anderes Rechenzentrum oder geografisch separierter Cloud-Standort)
  • 1 unveränderliche (immutable) Kopie, die auch nach einem Ransomware-Befall nicht nachträglich verschlüsselt oder überschrieben werden kann
  • 0 Fehler bei regelmäßigen Restore-Tests – ein Backup, das nicht erfolgreich getestet wurde, ist kein Backup, sondern eine unbewiesene Hoffnung

RPO und RTO: Die zwei Schlüsselgrößen

Recovery Point Objective (RPO) beschreibt den maximalen tolerierbaren Datenverlust in Zeit: Wie alt darf das Backup sein, das Sie einspielen? Ein Online-Shop mit stündlichen Bestellungen und Lagerbewegungen hat einen grundlegend anderen RPO als eine Unternehmenswebsite, deren Inhalte monatlich gepflegt werden. Recovery Time Objective (RTO) beschreibt die maximale tolerierbare Ausfallzeit: Wie lange kann Ihr Unternehmen ohne die Website operieren, bevor wirtschaftlicher Schaden entsteht? Diese beiden Werte müssen vor einem Notfall schriftlich definiert sein – andernfalls fehlt im Krisenfall jede Priorisierungsgrundlage, und Entscheidungen werden unter Druck und mit unvollständigen Informationen getroffen.

RPO und RTO bestimmen direkt, wie häufig Backups erstellt werden müssen und welche Infrastruktur für die Wiederherstellung bereitgehalten werden muss. Ein RPO von einer Stunde erfordert stündliche inkrementelle Backups und eine Testinfrastruktur, die einen Restore in Minuten ermöglicht – das ist fundamental anders als ein wöchentliches Vollbackup auf einem externen Speicher.

Kritischer Fehler in der Praxis: Viele Unternehmen betrachten die automatischen Backups ihres Hosting-Providers als ausreichend. Diese Backups liegen jedoch oft im selben Netzwerksegment wie der Produktivserver – Ransomware kann beides gleichzeitig verschlüsseln. Und: Schlägt ein Backup-Job unbemerkt fehl, entdeckt man das erst im Notfall. Wir richten ein Monitoring für Backup-Jobs ein, das Sie aktiv informiert, wenn eine Sicherung fehlschlägt – bevor der Ernstfall eintritt.

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DSGVO-Pflichten bei kompromittierter Website: Was Sie jetzt tun müssen

DSGVO-Pflichten bei kompromittierter Website: Was Sie jetzt tun müssen

Ein Hackerangriff auf eine Website ist in vielen Fällen auch eine Datenschutzverletzung im Sinne der DSGVO – insbesondere, wenn personenbezogene Daten von Kunden, Mitarbeitern oder Nutzern betroffen sind. Die rechtlichen Konsequenzen werden von Unternehmen regelmäßig unterschätzt, und die 72-Stunden-Frist läuft schneller ab als die technische Analyse abgeschlossen ist.

Die 72-Stunden-Meldepflicht (Art. 33 DSGVO)

Sobald Sie Kenntnis von einer Datenpanne erhalten, beginnt die Frist: Die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde muss 'unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden' informiert werden, wenn die Verletzung voraussichtlich zu einem Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen führt. Diese Frist beginnt mit der Kenntniserlangung – nicht erst nach Abschluss der IT-Untersuchung. Die Meldung kann also auch als vorläufige Meldung erfolgen, während die Analyse noch läuft, und mit einem Nachtrag ergänzt werden, sobald weitere Details bekannt sind.

Art der Datenpanne (was ist passiert, wie wurde Zugang erlangt?)
Kategorien und ungefähre Anzahl der betroffenen Personen
Kategorien der betroffenen Datensätze (z. B. E-Mail-Adressen, Zahlungsdaten, Passwort-Hashes)
Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten oder einer anderen Anlaufstelle im Unternehmen
Wahrscheinliche Folgen der Verletzung für die betroffenen Personen
Ergriffene oder geplante Maßnahmen zur Behebung, Schadensbegrenzung und künftigen Prävention

Betroffene informieren (Art. 34 DSGVO)

Bei einem hohen Risiko für die betroffenen Personen – etwa bei Abfluss von Passwörtern, Zahlungsdaten oder sensiblen persönlichen Informationen – müssen auch die Betroffenen selbst unverzüglich und in verständlicher Sprache informiert werden, mit konkreten Handlungsempfehlungen (z. B. Passwort sofort ändern, Kontoauszüge prüfen). Die Pflicht zur Benachrichtigung der Betroffenen besteht unabhängig davon, ob auch eine Behördenmeldung notwendig ist. Auch wenn keine der beiden Meldepflichten greift: Die interne Dokumentation der Panne ist gemäß Art. 33 Abs. 5 DSGVO immer verpflichtend.

Bußgelder bei Verstoß gegen die Meldepflicht: bis zu 10 Millionen Euro oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes (Art. 83 Abs. 4 DSGVO). Wir unterstützen Sie bei der korrekten Dokumentation und bei der Vorbereitung der Behördenmeldung – aber wir ersetzen keine Rechtsberatung. Für rechtliche Fragen empfehlen wir, parallel einen auf IT-Recht spezialisierten Anwalt einzubeziehen.

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Krisenkommunikation: Was Kunden und Partner jetzt von Ihnen erwarten

Krisenkommunikation: Was Kunden und Partner jetzt von Ihnen erwarten

Während Ihr technisches Team die Website wiederherstellt, müssen Sie nach außen kommunizieren. Schweigen ist keine Option: Jede Stunde ohne aktive Kommunikation verstärkt Unsicherheit und Vertrauensverlust bei Kunden, Partnern und Mitarbeitern. Gleichzeitig darf die Kommunikation keine falschen Versprechen machen oder Informationen preisgeben, die die forensische Untersuchung behindern oder den Angreifer über den Stand der Analyse informieren.

Grundprinzipien der Krisenkommunikation bei Website-Ausfall

  • Schnell reagieren: Erste öffentliche Meldung möglichst innerhalb von ein bis zwei Stunden – auch wenn Sie noch keine vollständige Analyse haben
  • Ehrlich und klar: Sagen Sie, was Sie wissen, und sagen Sie explizit, was Sie noch untersuchen – Spekulation und Verharmlosung vermeiden gleichermaßen
  • Proaktiv aktualisieren: Richten Sie eine Statusseite ein (z. B. über Atlassian Statuspage oder einen einfachen statischen HTML-Stand), die Sie in definierten Abständen aktualisieren
  • Stakeholder-Reihenfolge einhalten: Zuerst direkt betroffene Kunden (besonders bei Datenpanne), dann Mitarbeiter, dann Geschäftspartner und Lieferanten, zuletzt ggf. Medienanfragen
  • Handlungsempfehlungen geben: Bei Datenpanne klar kommunizieren, was Betroffene konkret tun sollen – Passwort ändern, Zahlungen prüfen, verdächtige Aktivitäten melden

Praktisch bewährt: Halten Sie eine Vorlage für Krisenkommunikation bereits vor dem Notfall bereit – Absender, Tonalität, Kanalwahl (E-Mail, Social Media, Website-Banner). Im Krisenfall fehlt die Zeit für Konzeption von Grund auf. Wir erstellen solche Vorlagen auf Wunsch als Teil unseres IT-Notfallplan-Pakets.

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Die teuersten Fehler bei der Website-Wiederherstellung

Die teuersten Fehler bei der Website-Wiederherstellung

In der Praxis beobachten wir immer wieder dieselben Fehler, die einen Vorfall von einer beherrschbaren Krise zur existenziellen Gefahr machen. Die folgende Übersicht zeigt die häufigsten Probleme und ihre konkreten Folgen – jeder dieser Fehler ist in realen Wiederherstellungsprojekten aufgetreten.

FehlerKonkrete Folge
Nur die sichtbar schadhafte Datei löschen, ohne vollständige BereinigungBackdoor bleibt aktiv; Angreifer hat weiterhin Zugang, neuer Angriff innerhalb von Stunden
Passwörter nach dem Hack nicht vollständig rotierenAngreifer behält dauerhaften Zugang über gespeicherte oder exfiltrierte Credentials
Backups wurden nie in einem echten Restore-Test geprüftIm Ernstfall stellt sich heraus: Backup ist korrupt, unvollständig oder enthält selbst Schadsoftware
Backup liegt im selben Netzwerksegment wie der ProduktivserverRansomware verschlüsselt Produktion und Backup gleichzeitig – beide Kopien unbrauchbar
Kompromittierten Stand direkt in die Produktion einspielen ohne IsoliertestSchadsoftware oder Backdoor ist sofort wieder produktiv; das Problem wird lediglich neu gestartet
Notfallplan ausschließlich digital auf dem betroffenen System gespeichertBei IT-Totalausfall ist der Plan selbst nicht erreichbar – BSI 200-4 empfiehlt explizit eine Offline-Kopie
72-Stunden-DSGVO-Frist verpasstBußgeld bis 10 Millionen Euro oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes (Art. 83 Abs. 4 DSGVO)
Plattform-eigene Cloud-Backups als vollwertigen Schutz betrachtenAufbewahrungsfristen und Wiederherstellungsoptionen variieren je nach Anbieter, Datentyp und Konfiguration erheblich; kein Schutz gegen versehentliches Überschreiben durch kompromittierte Synchronisation oder gegen Ransomware, die Cloud-Credentials erbeutet hat
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Ihr persönlicher IT-Notfallplan: Was vor dem nächsten Vorfall getan werden muss

Ihr persönlicher IT-Notfallplan: Was vor dem nächsten Vorfall getan werden muss

Der BSI-Standard 200-4 für Business Continuity Management (BCMS) empfiehlt Unternehmen jeder Größe, einen schriftlichen Notfallplan zu erstellen und regelmäßig zu testen. Dieser Plan muss auch dann verfügbar sein, wenn die gesamte IT ausgefallen ist – also als Offline-Kopie in Papierform oder auf einem isolierten, nicht ans Netzwerk angebundenen Gerät. Ein Plan, der nur digital vorliegt und auf einem kompromittierten System gespeichert ist, ist im Ernstfall wertlos.

Kerninhalte eines Website-Notfallplans

Kontaktliste aller Verantwortlichen (intern und extern) mit Mobilnummern und klaren Eskalationswegen – auch für den Fall, dass die regulären Kommunikationskanäle ausgefallen sind
Klare Rollenzuweisung: Wer entscheidet über die Abschaltung der Website? Wer kommuniziert nach außen? Wer leitet die technische Wiederherstellung?
Dokumentierte Backup-Standorte, Zugangsdaten in sicherer Form (z. B. Passwort-Manager mit Offline-Export) und Wiederherstellungsreihenfolge
Definierte RPO- und RTO-Werte für alle kritischen Systeme – mit Business-Begründung, nicht nur als technische Kennzahl
Checkliste für die ersten 30 Minuten nach Entdeckung eines Vorfalls – Schritt für Schritt, ohne Interpretationsspielraum
Kontaktdaten des Hosting-Providers, des Domain-Registrars, aller genutzten Drittanbieter und ggf. einer Cyber-Versicherung
Vorlage für Krisenkommunikation gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Behörden
Verweis auf die DSGVO-Meldepflicht mit direktem Kontakt der zuständigen Landesdatenschutzaufsichtsbehörde
Protokoll für regelmäßige Backup-Tests: wer führt den Test durch, wie oft, nach welchem Verfahren und wer dokumentiert das Ergebnis

Wir erarbeiten diesen Notfallplan gemeinsam mit Ihnen – auf Basis einer Analyse Ihrer bestehenden Infrastruktur und Ihrer geschäftlichen Kritikalitätsanforderungen. Das Ergebnis ist ein praxistaugliches Dokument, das Ihr Team in einem echten Notfall direkt einsetzen kann – ohne lange zu suchen, zu improvisieren oder unter Zeitdruck Entscheidungen ohne Grundlage zu treffen. Der Plan wird in einem Format übergeben, das sowohl digital als auch als Ausdruck funktioniert. Weiterführende Informationen zu präventiven Sicherheitsmaßnahmen finden Sie auf unserer Seite /leistungen/website-sicherheit/.

Selbst vs. Agentur vs. Fachspezialist: Der direkte Vergleich

Wenn eine Website offline ist oder kompromittiert wurde, stehen Unternehmen vor der Frage: Intern lösen, an eine Webagentur delegieren oder einen Sicherheitsspezialisten beauftragen? Die Unterschiede in Ergebnis, Geschwindigkeit und Risiko sind erheblich.

KriteriumSelbst / internAllgemeine WebagenturWebEntwicklungshilfe.de
ReaktionszeitVariabel, abhängig von interner VerfügbarkeitOft Tage, abhängig von ProjektpipelineWerktags < 30 Minuten erste Rückmeldung
Forensische BeweissicherungMeist nicht bekannt oder übersprungenSelten systematischStandard-Prozessschritt vor jeder Änderung
Backdoor-SucheBeschränkt auf bekannte PfadeOberflächlichVollständige Datei-Integritätsprüfung aller Verzeichnisse
Backup-Verifikation vor RestoreOft direkt in Produktion eingespieltNicht immer StandardImmer isolierter Test vor Live-Einspielen
DSGVO-BegleitungOft unbekannt oder ignoriertNicht im LeistungsumfangDokumentation + Hinweis auf 72-Stunden-Frist
Post-Incident-HärtungSelten systematischBasis-UpdatesWAF, Security-Header, 2FA, File-Integrity-Monitoring
KostentransparenzInterner Aufwand schwer kalkulierbarStundensatz, Endpreis offenFestpreis, vorab kommuniziert
ErfolgsgarantieKeineKeine100 % – oder Sie zahlen nicht

Festpreise: Notfall-Wiederherstellung

Alle Pakete beinhalten eine vollständige Diagnose, forensische Beweissicherung, Wiederherstellung aus sauberem Stand und einen schriftlichen Abschlussbericht. Kein offener Stundensatz, keine Überraschungen.

Website-Soforthilfe

ab 490 € einmalig, Festpreis

Für kleine Unternehmenswebsites und Landingpages mit einem CMS-System (WordPress, Joomla, TYPO3).

  • Vollständige Diagnose (technischer Ausfall oder Kompromittierung)
  • Beweissicherung und Ursachenanalyse
  • Wiederherstellung aus vorhandenem Backup oder sauberem CMS-Reinstall
  • Bereinigung bekannter Schadsoftware und offensichtlicher Backdoors
  • Basis-Härtung: Passwörter, Updates, Sicherheits-Plugin
  • Schriftlicher Kurzbericht mit Ursache und Empfehlungen
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Empfohlen

Professional Recovery

ab 990 € einmalig, Festpreis

Für Unternehmenswebsites mit E-Commerce, Mitgliederbereich oder verarbeiteten Kundendaten – inklusive DSGVO-Begleitung.

  • Alles aus Website-Soforthilfe
  • Tiefgehende Backdoor-Suche inklusive Datenbankanalyse auf injizierte Inhalte
  • Verifizierter Restore in isolierter Testumgebung vor Live-Einspielen
  • DSGVO-Dokumentation: Unterstützung bei Vorbereitung der Behördenmeldung (Art. 33)
  • WAF-Einrichtung und Security-Header-Konfiguration (CSP, HSTS)
  • Google Search Console Überprüfungsantrag (bei Google-Flag)
  • Detaillierter Post-Incident-Report mit Zeitleiste und dauerhaften Schutzmaßnahmen
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Enterprise Disaster Recovery

auf Anfrage Festpreis nach Scope-Definition

Für komplexe Infrastrukturen mit mehreren Systemen, individuellen Anwendungen oder erhöhten Compliance-Anforderungen.

  • Alles aus Professional Recovery
  • Incident Response für mehrere Server oder Systeme
  • Koordination mit Hoster, Domain-Registrar und ggf. Strafverfolgungsbehörden
  • Erstellung oder Überarbeitung des IT-Notfallplans nach BSI-Standard 200-4
  • Aufbau einer 3-2-1-1-0-konformen Backup-Infrastruktur
  • Regelmäßige Restore-Tests auf Wunsch als laufende Leistung
  • Direktkontakt zu einem festen Ansprechpartner bei künftigen Vorfällen
Anfrage starten

Häufige Fragen

Was soll ich als erstes tun, wenn ich merke, dass meine Website gehackt wurde?
Verändern Sie zunächst nichts selbst. Notieren Sie Datum und Uhrzeit der Entdeckung – diese Information ist für die DSGVO-Dokumentation relevant. Nehmen Sie die Website nicht eigenhändig offline, bevor ein Experte eine forensische Beweiskopie erstellt hat, da Sie sonst wichtige Spuren vernichten. Kontaktieren Sie uns sofort über das Anfrageformular – wir leiten Sie durch die ersten Schritte, ohne dass Sie selbst in die Infrastruktur eingreifen müssen.
Kann ich nach einem Hack einfach das Backup einspielen und bin fertig?
Nein – aus zwei Gründen. Erstens muss das Backup aus einem Zeitpunkt vor dem Angriff stammen, was eine genaue Kenntnis des Angriffszeitstempels voraussetzt. Backups, die nach der Kompromittierung erstellt wurden, enthalten möglicherweise bereits Schadsoftware. Zweitens muss das Backup immer zunächst in einer isolierten Testumgebung geprüft werden, bevor es in die Produktion eingespielt wird – ein direktes Restore in die Live-Umgebung ohne Verifikation ist ein klassischer Fehler, der den Schadcode sofort wieder produktiv schaltet.
Was passiert, wenn kein sauberes Backup vorhanden ist?
Dann ist eine manuelle Bereinigung erforderlich. Wir reinstallieren CMS-Kerndateien aus offiziellen, verifizierten Quellen, prüfen die Datenbank auf injizierte Inhalte (z. B. SEO-Spam, versteckte Links, PHP-Shells) und durchsuchen systematisch alle Verzeichnisse nach hinterlassenen Backdoors. Das ist aufwändiger und daher teurer als ein sauberer Restore – weshalb wir im Nachgang immer eine professionelle Backup-Infrastruktur einrichten, die dieses Szenario künftig ausschließt.
Muss ich einen Hackerangriff auf meine Website den Behörden melden?
Wenn bei dem Angriff personenbezogene Daten betroffen sein könnten – also Kundendaten, Nutzerdaten, E-Mail-Adressen, Zahlungsinformationen –, besteht gemäß Art. 33 DSGVO eine Meldepflicht gegenüber der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde. Die Frist beträgt 72 Stunden ab Kenntniserlangung. Die Meldung kann auch als vorläufige Meldung erfolgen, wenn die Untersuchung noch läuft. Bei hohem Risiko für die Betroffenen müssen diese gemäß Art. 34 DSGVO ebenfalls informiert werden. Wir unterstützen Sie bei der Dokumentation, empfehlen aber parallel die Einschaltung eines auf IT-Recht spezialisierten Anwalts.
Wie lange dauert eine Notfall-Wiederherstellung?
Das hängt vom Umfang der Kompromittierung und der Qualität vorhandener Backups ab. Bei einem einfachen technischen Ausfall (z. B. abgelaufenes SSL-Zertifikat oder fehlgeleiteter DNS) sind Wiederherstellungen oft in unter zwei Stunden abgeschlossen. Bei einem Hackerangriff mit tiefgehender Kompromittierung und ohne sauberes Backup kann die vollständige Bereinigung und Wiederherstellung ein bis drei Werktage dauern. Unsere Reaktionszeit für die erste Rückmeldung beträgt werktags unter 30 Minuten.
Was ist der Unterschied zwischen RPO und RTO?
RPO (Recovery Point Objective) beschreibt, wie viel Datenverlust toleriert werden kann, ausgedrückt in Zeit: Wie alt darf das Backup sein, das Sie einspielen? Bei einem Online-Shop mit stündlichen Transaktionen ist ein RPO von 24 Stunden inakzeptabel. RTO (Recovery Time Objective) beschreibt die maximale tolerierbare Ausfallzeit: Wie lange kann Ihr Unternehmen ohne die Website operieren? Diese beiden Werte müssen vor einem Notfall definiert sein – sie bestimmen, wie häufig Backups erstellt werden müssen und welche Infrastruktur für die Wiederherstellung bereitgehalten werden muss.
Schützen die automatischen Backups meines Hosting-Providers nicht?
Teilweise – aber sie reichen in vielen Fällen nicht aus. Erstens liegen Hoster-Backups oft im selben Netzwerksegment wie der Produktivserver; Ransomware kann beides gleichzeitig verschlüsseln. Zweitens werden fehlgeschlagene Backup-Jobs oft nicht aktiv gemeldet und fallen erst im Notfall auf. Drittens sichert der Hoster in der Regel nur Dateien und Datenbank – nicht zwingend Konfigurationen, Cronjobs oder externe Dienste. Wir empfehlen immer eine ergänzende, vom Hoster unabhängige Backup-Lösung nach der 3-2-1-1-0-Regel.
Was ist eine Backdoor und warum reicht es nicht, nur die Schadsoftware zu löschen?
Eine Backdoor ist eine vom Angreifer hinterlassene Hintertür – häufig eine versteckte PHP-Datei in einem unauffälligen Verzeichnis, die dem Angreifer dauerhaften Fernzugang zum Server ermöglicht, unabhängig davon, ob der ursprüngliche Angriff behoben wurde. Wenn nur die sichtbar schadhafte Datei (z. B. eine umgeleitete Startseite) entfernt wird, die Backdoor aber übersehen wird, hat der Angreifer weiterhin vollen Zugriff und kann die Website innerhalb von Stunden erneut kompromittieren. Deshalb ist eine vollständige Datei-Integritätsprüfung aller Verzeichnisse zwingend.

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Schildern Sie uns die Situation kurz über das Anfrageformular – wir melden uns werktags in unter 30 Minuten zurück und besprechen das weitere Vorgehen. Festpreis, 100 % Erfolgsgarantie, kein Risiko.

Antwort werktags unter 30 minuten · Festpreis · 100% Erfolgsgarantie